Geburt ohne Angst

Geburt ohne Angst

Hast du Angst vor der bevorstehenden Geburt? Machst du dir Sorgen, nach dem du mit anderen Frauen über deren Erfahrungen gesprochen hast? Es wäre doch schön, wenn du ruhig und entspannt in die Geburt deines Babys gehen könntest. Je mehr Angst man vor der Betäubungsspritze beim Zahnarzt hat, des so schlimmer wird der Pieks auch sein. Ja eine Geburt ist definitiv schmerzhafter als eine Betäubung beim Zahnarzt aber das gleiche Prinzip gilt auch hier. Anspannung und Angst vor erwarteten Schmerzen lassen uns diese gleich viel stärker fühlen. Dir vor der Geburt wochenlang Sorgen, um den Geburtsschmerz zu machen wird die Geburt nicht angenehmer machen. Es wird höchstens dazu führen, dass du noch weniger Schlaf bekommst, als das am Ende der Schwangerschaft meistens eh schon der Fall ist. Also was können wir tun, um die Angst vor der Geburt zu verringern?

 

1. Hypnobirthing

Wenn deine Angst vor der Geburt sehr groß ist, wäre Hypnobirthing vielleicht eine tolle Variante für dich um diese Ängste los zu lassen. Du kannst ein Buch darüber lesen oder einen Geburtsvorbereitungskurs machen, der mit Hypnobirthing arbeitet. Wichtig ist, dass du vor der Geburt regelmäßig jeden Tag die Entspannungsübungen machst, damit dein Körper während der Geburt weiß, was zu tun ist. Durch diese Übungen lernst du trotz Schmerzen los zu lassen und deinen Körper zu entspannen. So erlebst du die Schmerzen als weniger stark und dein Gebärmutterhals kann sich schneller öffnen. Manche Krankenkassen bezuschussen auch Hypnobirthing Kurse, wenn du sie statt eines klassischen Geburtsvorbereitungskurses besuchst.

 

2. Sag ja!

Nein es geht nicht darum, einen Heiratsantrag während einer Wehe anzunehmen. Was aber hilfreich sein kann, ist ein Mantra während der Geburt. Also einen Satz, den du immer wieder während den Wehen laut oder in deinem Kopf wiederholst. Beispiel dafür wären: Jede Wehe bringt mich näher zu dir. Mein Körper kann das. Ich bin unglaublich stark.  An deinem Mantra kannst du dich festhalten, wenn die Wehe los geht. Ein positiver Satz kann dir helfen, dich nicht gegen die Geburt zu währen, sondern mit deinem Körper mit zu arbeiten.

 

3. Lass los.

Leichter gesagt als getan. Aber wirklich wichtig. Als Mama merkt man schnell, dass man nicht über alles die Kontrolle hat auch wenn man sich das manchmal sehr wünscht. Es wird Nächte geben, in denen man sich fragt wie lange so ein kleines Baby eigentlich schreiend wach sein kann, während man selbst am Rande der Erschöpfung ist. Und genau wie jede Wehe während der Geburt, geht dieser Moment auch wieder vorbei. Atme ein und atme aus. Jede Wehe geht vorbei. Vertraue deinem Körper und lasse ihn mit deinem Baby zusammenarbeiten.